Boards & Boote des SSCP
Schwertzugvogel
Pirat
O'penBIC
420er
Flying Bee
Optimist
Surfboards
Motorboot
Schwertzugvogel
Eine stabile Jolle mit viel Platz. Der Schwertzugvogel ist eine in Knickspantbauweise gebaute Zweimannjolle aus GFK oder Sperrholz. Er ist eine nationale DSV-Verbandsklasse.
1960 wurde auf Veranlassung der Yacht der Zugvogel von Ernst Lehfeld als Wanderboot in Kiel- oder Schwertausführung konstruiert. Die Bootsrümpfe beider Ausführungen haben die gleichen Abmessungen. Unterschiedlich sind nur Gesamtgewicht, die Segelfläche und Kiel bzw. Schwert. Um den Selbstbau zu ermöglichen, entschied man sich für die Knickspantbauweise aus Sperrholz
Mittlerweile ist aus der ursprünglichen Wanderjolle ein durchkonstruiertes Regattaboot geworden. Moderne Bootsbaumaterialien und Techniken, wie GFK-Sandwichbauweise und Alurigg, haben die traditionelle Holzbauweise verdrängt.
Die erste Klassenvereinigung wurde 1965 als nationale Klasse anerkannt. Die Entwicklung der Regattatätigkeit und der Boote selbst machte den Zugvogel zur Leistungsklasse neben den olympischen Klassen. 1971 wurden erstmals Leistungspässe vergeben.
Der Zugvogel ist in wenigen Minuten aufgeriggt und Segelklar. Da er leicht zu trailern und zu slippen ist, ist er für Regatta- und Tourensegeln gleich gut geeignet.
Der SSCP besitzt 6 Schwertzugvögel, die den Vereinsmitgliedern zur Verfügung stehen und zu den Vereinsregatten benutzt werden.
Technische Daten
| Lüa | 5,80 m |
| Büa | 1,88 m |
| Tiefgang Rumpf | 0,25 m |
| Tiefgang mit Schwert | 1,10 m |
| Verdr. Segelfl. | min. 230 kg |
| Segelfläche | 15 qm |
Pirat
Der Pirat ist ein unkompliziertes und robustes Zweimannboot, das seit seit seiner Geburtsstunde im Jahr 1938 schon viele Segler begeistert hat. Exzellente Segeleigenschaften und dennoch anspruchsvolle Technik machen den Pirat zu einem idealen Boot für die Segel- oder Regattaausbildung. Manch ein erfolgreicher Regattasegler hat auf einem Pirat die ersten Siege gefeiert.
Der Pirat gehört, wie auch die anderen Boote des SSCP, einer nationalen Einheitsklasse an. Der SSCP besitzt 3 Piraten.
Technische Daten
| Lüa | 5,00 m |
| Büa | 1,61 m |
| Gewicht max. | 216 kg |
| Masthöhe | 5,51 m |
O'pen BIC
420er
Der 420er ist eine GFK-Jolle.
Aufgrund seiner Größe ist dieses Segelboot bestens für die
Jugendarbeit geeignet.
Die für Regatten ausgelegte Technik verspricht viel Segelspaß.
Der SSCP besitzt für die Jugendarbeit 2 420er Jollen, die sich bei den Jugendlichen großer
Beliebtheit erfreuen.
Technische Daten
| Lüa | 4,20 m |
| Segelfläche gesamt | 10,25 qm |
| Groß | 7,45 qm |
| Fock | 2,80 qm |
| Spinnaker | 9,00 qm |
| Masthöhe | 6,26 m |
| Mindestmasse Rumpf | 80 kg |
| Mindestsegelmasse | 100 kg |
Flying Bee
Die Flying Bee ist eine GFK-Jolle. Auch sie ist aufgrund ihrer Größe für die Jugendarbeit geeignet.
Der SSCP besitzt 1 Flying Bee.
Technische Daten
| Lüa | 3,80 m |
| Büa | 1,62 m |
| Segelfläche gesamt | 8,5 qm |
| Masthöhe | 5,60 m |
| Rumpfgewicht | 80 kg |
Optimist
Der Optimist ist ein kastenförmiges Kinderboot, das mit einem kleinen Gaffelsegel ausgestattet ist. Es wird nun schon seit über 50 Jahren für die Ausbildung des Seglernachwuchses eingesetzt. Die Idee für den ersten Optimisten entstand im Herbst 1947 in Florida. Bootsbauer Clark Mills und sein Freund Major Cliff McKay saßen bei einem guten Glas Wein im Club Optimist. Aus dem Wunsch, die Kinder von der Straße aufs Wasser zu bringen, entstand die Idee zu diesem Kinderboot. 1948 wurde der Erste zu Wasser gelassen. 1954 kam der erste Optimist nach Europa.
Heute sind die erstaunlich seetüchtigen Boote genau so beliebt wie vor 50 Jahren und werden in fast jedem Segelclub für die Ausbildung und für Jugendregatten eingesetzt. Der SSCP besitzt zu diesem Zweck über 10 Optimisten. Es findet mindestens 2 mal jährlich Optikurse für Anfänger statt. Kinder ab 8 Jahre sind dazu herzlich willkommen. Die jungen Vereinsmitglieder erhalten regelmäßig Regattatraining. Ihre Fortschritte können sie dann bei Vereins- und auswärtigen Regatten mit anderen Kindern messen.
Die ganze Geschichte des Opti von Judith Duller-Mayrhofer könnt ihr hier lesen.
Surfboards
Beim Windsurfen unterscheidet man die Brettarten nach dem Einsatzbereich:
- Wave:
Wavebretter gibt es im Bereich von ca. 65 bis 95 Litern. Sie sind klein, wendig, und bieten im Normalfall nicht genügend statischen Auftrieb, um das Gewicht des Surfers und des Riggs zu tragen (Sinker). Dieser fehlende Auftrieb wird aber durch den hydrodynamischen Auftrieb beim Fahren wieder ausgeglichen, zumal Wavebretter einige Erfahrung im Windsurfen voraussetzen. Erreicht wird die hohe Drehfreudigkeit, neben dem geringen Volumen, durch eine ausgeprägte Bug- und Heckaufbiegung (Scoop und Rocker) sowie eine runden Outline. - Freeride:
Freeridebretter erfreuen sich großer Beliebtheit bei den meisten Gelegenheits- und Hobbysurfern, da sie unkompliziertes Handling bieten und leicht zu halsen sind. Mit Brettvolumina, die zwischen 85 und 150 Litern liegen, decken sie den größten Bereich bei den Windsurfbrettern ab und werden von Surfern jedes Alters und Gewichtes gefahren. - Einsteigerbretter:
Diese Surfbretter zeichnen sich durch großes Volumen (über 140 Liter) und große Breite aus. Oft besitzen sie auch ein Schwert, um die Kippstabilität zu erhöhen und ein Abtreiben des Surfanfängers zu vermeiden.
Der SSCP besitzt diverse Surfboards — vom Einsteigerbrett bis zum Sinker.
Motorboot
Für die Seeaufsicht und für Ausbildungszwecke besitzt der SSCP ein kleines Motorboot.